Die Aargauer Mezzosopranistin Désirée Pauli studierte Gesang bei Prof. Hans-Jürg Rickenbacher an der Hochschule Luzern, wo sie 2015 den Master of Arts in Vokalpädagogik mit Minor Musiktheater erlangte.
Von 2019 bis 2025 wurde sie von Prof. Yvonne Naef begleitet. In dieser Zeit vollzog sie ihren Fachwechsel vom Sopran zum dramatischen Mezzosopran und entwickelte ihr heutiges stimmliches Profil.
Ihre erste Bühnenrolle sang Désirée Pauli 2013 als Valencienne in „Die lustige Witwe“ am Theater Arth. Es folgten weitere Partien im Operetten- und Musiktheaterrepertoire, darunter Ida („Die Fledermaus“), Comtesse Stasi („Die Csárdásfürstin“), Bronislawa („Der Bettelstudent“), Pepi Pleininger („Wiener Blut“) sowie Tonina in „Prima la musica e poi le parole“.
Nach ihrem erfolgreichen Fachwechsel übernahm sie 2019 die Partie der Öffentlichen Meinung in „Orpheus in der Unterwelt“ am Theater Arth. 2020 sang sie die Hauptrolle Baba (Madame Flora) in „The Medium“ am Theater der Künste Zürich.
Désirée Pauli ist zweifache Preisträgerin des Elvirissima Gesangswettbewerbs (2020, 2021).
Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt im dramatischen Mezzosopranfach.
